Vereinssatzung

Satzung des Vereins Freunde des Gymnasiums Friedberg e.V. mit Stand vom 10. April 2014.

§1 Name und Zweck
Der Name des Vereins ist „Freunde des Gymnasiums Friedberg e.V.“.
Der Verein ist im Vereinsregister einzutragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Gymnasiums in Friedberg, insbesondere in musischer, sportlicher und wissenschaftlicher Hinsicht. Veranstaltungen zur Förderung von charakterlicher Bildung, Zivilcourage und eigenverantwortlichem Handeln der Schülerinnen und Schüler werden ebenso unterstützt.
Der Sitz des Vereins ist Friedberg in Bayern.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§2 Mitglieder
Mitglieder des Vereins können sein:
– Freunde des Gymnasiums – natürliche Personen
– Freunde des Gymnasiums – juristische Personen
Der Antrag auf Mitgliedschaft bedarf der Schriftform. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Die Mitgliedschaft endet dann zum Ende des laufenden Geschäftsjahres. Es entsteht dadurch kein Anspruch auf Rückerstattung von bezahlten Mitgliedsbeiträgen.
Mitglieder können bei vereinsschädigendem Verhalten auf Beschluss der Vorstandschaft mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden.
Bei mehr als sechsmonatigem Beitragsrückstand endet die Mitgliedschaft automatisch.

§3 Mitgliedsbeiträge und Geschäftsjahr
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestimmt.
Der Verein legt seinen Mitgliedern nahe, durch Zuwendungen nach Selbsteinschätzung den Zweck des Vereins zu fördern.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4  Mitgliederversammlung
Die Mitglieder sind im Geschäftsjahr mindestens einmal zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung zu laden.
Diese soll spätestens bis zum 31. Mai des betreffenden Jahres stattfinden.
Der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegt die Wahl des Vorstandes jeweils mit einfacher Mehrheit, die Rechnungsprüfung und Entlastung der Vorstandschaft.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen des 10. Teils der Mitglieder einzuberufen.
Über die Mitgliederversammlung ist eine von dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.
Die Rechnungsprüfung kann zwei Mitgliedern des Vereins, die nicht der Vorstandschaft angehören, als Revisoren übertragen werden.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung wird mindestens vier Wochen vor dem Termin mit Bekanntgabe der Tagesordnung in Textform, zum Beispiel Brief, E-Mail, etc., an die Mitglieder gesendet. Anträge zur Tagesordnung müssen bis spätestens eine Woche vor dem Termin beim Verein eingegangen sein.

§5  Vorstandschaft
Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus:
– dem 1. und 2. Vorsitzenden
– dem Schatzmeister
– dem Schriftführer und
– zwei Beisitzern.
Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Mitglieder der Vorstandschaft müssen volljährig, geschäftsfähig und Vereinsmitglied sein.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen kann den Verein allein vertreten.
Scheidet ein Vorsitzender zwischenzeitlich aus, führt der bleibende Vorsitzende die Vereinsgeschäfte bis zur nächsten regulären Mitgliederversammlung, auf der eine Neuwahl der Vorstandschaft stattfinden muss.
Ein Mitglied der Vorstandschaft  kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung abgewählt werden. Der Beschluss ist mit einfacher Mehrheit erforderlich.
Die Vorstandschaft verwaltet die Vereinseinkünfte im Rahmen der Satzung und der gesetzlichen Bestimmungen und bereitet die Veranstaltungen des Vereins vor.
Die Tätigkeit der Vorstandschaft ist ehrenamtlich.
Aufwandsentschädigungen werden nicht gewährt.
Über die Verwendung der Gelder des Vereins beschließt der Vorstand.
Ab einem Betrag von 1.000 € je Förderprojekt ist ein Beschluss der Vorstandschaft einzuholen. Für den Beschluss ist eine einfache Mehrheit erforderlich. Die Beschlussfassung kann auch mittels einer Umfrage per E-Mail erfolgen.

§6  Verwaltungsausgaben
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§7  Überführung des Vermögens bei Auflösung des Vereins
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an den Landkreis Aichach-Friedberg, welcher verpflichtet ist, diese Vermögenswerte unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Gymnasiums Friedberg zu verwenden.

§8  Satzungsänderungen. Auflösung des Vereins
Die Satzung kann nur von der Mitgliederversammlung mit zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden. Auf die Satzungsänderung muss bei der Einladung zur Mitgliederversammlung besonders hingewiesen werden.
Eine Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Überschreitet die für die Auflösung abgegebene Stimmenzahl nicht die Hälfte der Gesamtmitgliederzahl, so sind innerhalb eines Monats sämtliche Mitglieder zu einer zweiten Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Auflösung gilt als beschlossen, wenn dann drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen sich für die Auflösung entscheiden.

§9  Steuerliche Vorschriften
Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile an den Überschüssen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Satzungsändernde Beschlüsse dürfen, sofern sie nicht offensichtlich die steuerliche Rechtsstellung des Vereins unberührt lassen, erst dann zur Eintragung in das Vereinsregister angemeldet werden, wenn das Finanzamt ihre steuerliche Unschädlichkeit bescheinigt oder wenn eine weitere Mitgliederversammlung mit satzungsändernder Mehrheit ihren Vollzug ohne Rücksicht auf die steuerlichen Auswirkungen beschlossen hat.

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen und der Vorstand unterzeichnet stellvertretend für die Mitgliederversammlung.

Friedberg, den 10.04.2014
Peter Faass, 1. Vorsitzender
Fritz Stütz, 2. Vorsitzender